Da ist diese Rose.
Eine wunderschöne, weisse Rose.
Ein Geschenk.
Mein Herz erwärmt.
Ein Stückchen Freude.
Eine Rose.
Weiss. Kein Makel.
Und sie riecht.
Diesen süssen Duft von Rosen.
Und da ist ein Schöpfer, der sich diese Blume ausgedacht hat.
Der diese Blume in die Landschaft gemalt hat.
Und eine Blume bringt doppelte Freude.
Schönheit. Süsser Duft.
Und es dauert genau drei Tage.
Drei Tage, und die weisse Pracht hat nicht mehr die selbe Schönheit.
Drei Tage, und braune Flecken durchbrechen das reine weiss.
Drei Tage, und die Freude welkt dahin.
Und wie oft ist etwas am Anfang wunderschön.
Wie oft bringt etwas Neues grosse Freude.
Oder jemand Neues.
Und es vergeht ein bisschen Zeit und die Freude geht dahin. Die Schönheit ist getrübt.
Man wird älter. Man sieht besser. Man kennt besser.
Mann wird älter. Mann sieht besser. Mann kennt besser.
Und ich schaue die Rose an.
Erinnere mich an die Schönheit.
Erinnere mich an den Duft.
Und ich geh näher ran. Schliesse die Augen. Rieche.
Und der Duft ist noch genau der gleiche.
Der Duft ist nicht veraltet. Der Duft ist nicht braun. Der Duft ist nicht verwelkt.
Dieser süssliche Duft. Rosen. Wie neu.
Und wie oft sollte ich die Augen schliessen und mich an das alte, gute erinnern.
Wie oft wäre dies noch genau so, wie es auch am Anfang schien.
Und ich öffne meine Augen. Mache einen Schritt zurück.
Und ich erkenne die Blätter, die keine braunen Flecken haben.
Die Blätter, die noch schön sind.
Dieses reine weiss.
Die Schönheit.
Freitag, 21. Februar 2014
Montag, 17. Februar 2014
Montag Morgen
Montag Morgen.
Ein weiterer Montag Morgen.
Ein neuer Tag.
Der Beginn einer neuen Woche.
Müde mache ich mich auf den Weg zur Arbeit.
Ich gehe durch die morgendliche Routine.
Ich setze mich ins Auto und drehe im Halbschlaf den Schlüssel.
Ich fahre los.
Hange meinen Gedanken nach in der Stille des Morgens.
Reihe mich ein in die Schlange von Autos auf der Strasse.
Jeder macht sich auf.
Irgendwo hin.
Jeder macht sich nach einem weiteren, vergangenen Wochenende in eine weitere Woche auf.
Jeder geht seinem Alltag nach.
Ich bin eine von den vielen, die dieser Alltagsroutine nach gehen.
Und je länger ich fahre, desto weiter weg komme ich von meinem Zuhause.
Und ich fahre um eine Kurve und da ist es.
Diese morgendliche Herrlichkeit.
Die Sonne, die mir mit ihren goldenen Strahlen direkt ins Gesicht scheint.
Die weissen Wolken, die dieses Gold widerspiegelt.
Die die Welt in ein herrliches Gold taucht.
Die einem das Gesicht plötzlich warm werden lassen.
Und all die Autos rund herum fahren noch immer ihrem Ziel entgegen.
Ich bin noch immer in der Reihe von Autos, die ihrem Alltag nachgehen.
Doch ich werde mitten in diesem Morgenrausch an etwas ganz Wichtiges erinnert:
Gottes Gnade ist jeden Morgen neu.
Ich werde diesen Morgen mit Seiner Gnade überschüttet, damit ich singen und fröhlich sein kann bis ans Ende meiner Tage. (Psalm 90, 14)
Und an diesem Morgen hat mir Gott ein Stück dieser Gnade gegeben.
Eine Offenbarung seiner Herrlichkeit.
Einen Blick in seine unglaubliche Schöpfung.
Eine wunderbare Zeichnung seiner Hand.
Und kein Maler hätte diese Szene besser festhalten können.
Nicht die beste Kamera hätte die Wärme abblitzen können, die ich an dem Morgen au meinem Gesicht gespürt habe.
Und von meinem Gesicht fliesst es direkt ins Herz.
Und so gehe ich zur Arbeit. In meinen Alltag. Mit einem warmen Herz.
Eine Wärme, die ich bete, dass sie lange bleibt.
Jedoch eine Wärme, die ich wahrscheinlich nicht lange spüren werde.
Eine Wärme, die mich Gottes Gnade an diesem Morgen hat sehen lassen.
Eine Wärme, die meine Menschlichkeit schon bald vergisst.
Aber für wenigstens eine Stunde halte ich fest an dieser Gnade.
Und gehe mit einem warmen Herzen in den Tag.
Ein weiterer Montag Morgen.
Ein neuer Tag.
Der Beginn einer neuen Woche.
Müde mache ich mich auf den Weg zur Arbeit.
Ich gehe durch die morgendliche Routine.
Ich setze mich ins Auto und drehe im Halbschlaf den Schlüssel.
Ich fahre los.
Hange meinen Gedanken nach in der Stille des Morgens.
Reihe mich ein in die Schlange von Autos auf der Strasse.
Jeder macht sich auf.
Irgendwo hin.
Jeder macht sich nach einem weiteren, vergangenen Wochenende in eine weitere Woche auf.
Jeder geht seinem Alltag nach.
Ich bin eine von den vielen, die dieser Alltagsroutine nach gehen.
Und je länger ich fahre, desto weiter weg komme ich von meinem Zuhause.
Und ich fahre um eine Kurve und da ist es.
Diese morgendliche Herrlichkeit.
Die Sonne, die mir mit ihren goldenen Strahlen direkt ins Gesicht scheint.
Die weissen Wolken, die dieses Gold widerspiegelt.
Die die Welt in ein herrliches Gold taucht.
Die einem das Gesicht plötzlich warm werden lassen.
Und all die Autos rund herum fahren noch immer ihrem Ziel entgegen.
Ich bin noch immer in der Reihe von Autos, die ihrem Alltag nachgehen.
Doch ich werde mitten in diesem Morgenrausch an etwas ganz Wichtiges erinnert:
Gottes Gnade ist jeden Morgen neu.
Ich werde diesen Morgen mit Seiner Gnade überschüttet, damit ich singen und fröhlich sein kann bis ans Ende meiner Tage. (Psalm 90, 14)
Und an diesem Morgen hat mir Gott ein Stück dieser Gnade gegeben.
Eine Offenbarung seiner Herrlichkeit.
Einen Blick in seine unglaubliche Schöpfung.
Eine wunderbare Zeichnung seiner Hand.
Und kein Maler hätte diese Szene besser festhalten können.
Nicht die beste Kamera hätte die Wärme abblitzen können, die ich an dem Morgen au meinem Gesicht gespürt habe.
Und von meinem Gesicht fliesst es direkt ins Herz.
Und so gehe ich zur Arbeit. In meinen Alltag. Mit einem warmen Herz.
Eine Wärme, die ich bete, dass sie lange bleibt.
Jedoch eine Wärme, die ich wahrscheinlich nicht lange spüren werde.
Eine Wärme, die mich Gottes Gnade an diesem Morgen hat sehen lassen.
Eine Wärme, die meine Menschlichkeit schon bald vergisst.
Aber für wenigstens eine Stunde halte ich fest an dieser Gnade.
Und gehe mit einem warmen Herzen in den Tag.
Montag, 10. Februar 2014
Ich bin einfach.
Wenn du einfach bist.
Wenn jemand auf dich zu kommt, und dich fragt, wie es dir geht, und du weisst nicht, was zu antworten.
Dein Herz ist schwer.
Deine Seele müde.
Und du wirst gefragt, wie es dir geht.
Und wie schnell bin ich doch im Lächeln, sagen, dass es mir gut geht.
Aber nicht heute.
Mein Herz ist zu schwer.
Ich schaue sie an.
Kein Lächeln.
Kein gut.
Das Gegenteil von gut? Schlecht.
Schlecht - so geht es mir nicht.
Ich bin kern gesund.
Ich habe ein Dach über dem Kopf.
Ich habe genügend zu Essen.
Einen Job.
Ich habe eine liebevolle Familie. Freunde.
Nein. Mir geht es nicht schlecht.
Und so hebe ich meine Augen. Schaue sie an.
Und antworte simpel: "Ich bin einfach."
Ich bin einfach.
So nichts sagend.
Und doch sagt es so viel.
Ich bin.
Und immer wieder komme ich auf diesen Song zurück. Ein Lied, das mir im Moment so viel bedeutet.
Ein Lied, dessen Text mich trägt.
Ein Lied, das im Refrain so wunderschön sagt:
I look to you (Ich schaue auf Dich)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
After all my strength is gone (Wenn all meine Kraft weg ist)
In you I can be strong (kann ich in Dir stark sein.)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
And when melodies are gone (Wenn die Melodien weg sind)
In you I hear a song. (kann ich in Dir ein Lied hören.)
(I look to you by Selah)
Wenn mein Herz keine Melodien mehr hervorbringt, dann kann ich auf Dich schauen.
Wenn meine Seele das Freudenlied nicht mehr singen kann, dann kann ich auf Dich schauen.
Wenn all meine Kraft weg ist, dann kann ich auf Dich schauen.
Und so trägt dieser wundervolle Text und erinnert mich immer wieder daran, auf den ICH BIN zu schauen.
Ich bin der Ich bin.
Seine Worte. Seinen Namen.
Er ist.
Immer. Ewig.
Und wenn ich einfach bin, wenn meine Melodien vergessen sind, wenn meine Kraft weg ist, dann kann ich auf Ihn schauen.
Er. Der ist. Immer. Ewig.
Einfach ist.
Er ist, der Er ist.
Und wenn ich bin, kann ich zum Ich Bin kommen.
Denn ich bin einfach.
Er ist immer.
Und Er wartet. Und wenn ich komme, wartet Er mit offenen Armen und dann kann ich einfach sein.
Und die Melodie meines Herzens wird zurück kommen.
Denn er ist.
Immer. Ewig.
Wenn jemand auf dich zu kommt, und dich fragt, wie es dir geht, und du weisst nicht, was zu antworten.
Dein Herz ist schwer.
Deine Seele müde.
Und du wirst gefragt, wie es dir geht.
Und wie schnell bin ich doch im Lächeln, sagen, dass es mir gut geht.
Aber nicht heute.
Mein Herz ist zu schwer.
Ich schaue sie an.
Kein Lächeln.
Kein gut.
Das Gegenteil von gut? Schlecht.
Schlecht - so geht es mir nicht.
Ich bin kern gesund.
Ich habe ein Dach über dem Kopf.
Ich habe genügend zu Essen.
Einen Job.
Ich habe eine liebevolle Familie. Freunde.
Nein. Mir geht es nicht schlecht.
Und so hebe ich meine Augen. Schaue sie an.
Und antworte simpel: "Ich bin einfach."
Ich bin einfach.
So nichts sagend.
Und doch sagt es so viel.
Ich bin.
Und immer wieder komme ich auf diesen Song zurück. Ein Lied, das mir im Moment so viel bedeutet.
Ein Lied, dessen Text mich trägt.
Ein Lied, das im Refrain so wunderschön sagt:
I look to you (Ich schaue auf Dich)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
After all my strength is gone (Wenn all meine Kraft weg ist)
In you I can be strong (kann ich in Dir stark sein.)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
I look to you (Ich schaue auf Dich)
And when melodies are gone (Wenn die Melodien weg sind)
In you I hear a song. (kann ich in Dir ein Lied hören.)
(I look to you by Selah)
Wenn mein Herz keine Melodien mehr hervorbringt, dann kann ich auf Dich schauen.
Wenn meine Seele das Freudenlied nicht mehr singen kann, dann kann ich auf Dich schauen.
Wenn all meine Kraft weg ist, dann kann ich auf Dich schauen.
Und so trägt dieser wundervolle Text und erinnert mich immer wieder daran, auf den ICH BIN zu schauen.
Ich bin der Ich bin.
Seine Worte. Seinen Namen.
Er ist.
Immer. Ewig.
Und wenn ich einfach bin, wenn meine Melodien vergessen sind, wenn meine Kraft weg ist, dann kann ich auf Ihn schauen.
Er. Der ist. Immer. Ewig.
Einfach ist.
Er ist, der Er ist.
Und wenn ich bin, kann ich zum Ich Bin kommen.
Denn ich bin einfach.
Er ist immer.
Und Er wartet. Und wenn ich komme, wartet Er mit offenen Armen und dann kann ich einfach sein.
Und die Melodie meines Herzens wird zurück kommen.
Denn er ist.
Immer. Ewig.
Samstag, 1. Februar 2014
Ein Schwert. Ein Kampf.
Jeden Morgen schrillt mein Alarm mich aus dem Schlaf.
6.00 Uhr.
Zeit zum aufstehen.
Ich stelle den Alarm ab.
Und anstatt aufzustehen, kehre ich mich um.
Vielleicht ist mein Gedächnis schon ziemlich wach, und ich fange an, mit Gott zu sprechen.
Denn das wäre das erste in meinem Tagesablauf.
Vielleicht bin ich auch zu Müde, und ich schlummere gleich wieder ein.
Nach zehn Minuten geht mein Alarm wieder ab.
Das gleiche. Alarm abstellen. Umdrehen. Weiterschlafen.
Und das wieder. Und wieder. Und wieder.
Das nächste mal schaue ich auf die Uhr.
7.00 Uhr.
Zeit zum aufstehen.
Und einmal mehr ist meine Zeit mit Gott dahin geflossen. Nun ja.
Dahin geschlafen.
Und ich sitze in meinem Auto.
Einmal mehr frustriert über mich selbst.
Einmal mehr gehen mir die selben Sätze wieder durch den Kopf.
Einmal mehr habe ich keinen Satz in der Bibel gelesen.
Einmal mehr habe ich kaum mehr zu Gott gesagt heute Morgen als nötig.
Kaum mehr als das, was mich gerade am meisten beschäftigt.
Wenn man mich nach meiner morgendlichen Routine fragt, wäre der obige Ablauf wohl eher angebracht als irgendetwas anderes.
Dies ist allerdings nicht die Routine, die ich wahrscheinlich jemandem erzählen würde.
Denn ich liebe Jesus.
Ich möchte Zeit mit ihm verbringen. Ich tue es nicht, weil ich finde ich muss.
Ich will.
Und trotzdem tue ich es nicht.
Und das alles kommt einem so bekannt vor, nicht?!
Ich errinnere mich an eine Geschichte in der Bibel.
Kurz bevor das grösste Geschenk aller Zeiten gemacht wird.
Wir befinden uns vor der Stadt Jerusalem, am so genannten Ölberg. Im Garten Gethsemane.
Da ist Jesus, kurz vor seiner Verhaftung.
Er hat Angst. Er braucht Zeit.
So geht er von seinen Jüngern weg um mit Seinem Vater zu reden.
Seine Jüngern sollen mit Ihm wachen und beten.
Und Jesus geht und Jesus kommt.
Und findet sie schlafend.
Schlafend!
Wie viele male habe ich diese Geschichte schon gelesen.
Wie viele male habe ich diese Geschichte gelesen und mir meinen Teil dazu gedacht.
Sie konnten nicht mal eine Stunde wach bleiben.
Eine Stunde.
6.00 Uhr.
...
7.00 Uhr.
Eine Stunde.
Ich bin wie die Jünger.
Ich bin ein Jünger.
Ich liebe Jesus.
Und trotzdem schlafe ich.
Und nach all dem geht Jesus hin.
Gefangenschaft. Verspottung. Gewalt.
Eine Krone aus Dornen. Ein Gewand. Ein Kreuz.
Und das grösste Geschenk wurde mir gebracht.
Das grösste Wunder vollbracht.
Er ist gestorben.
Er ist auferstanden.
Und meine Schwachheit wird perfekt durch seine Stärke.
Und wieder schrillt mein Alarm mich wach.
6.00 Uhr.
Ich bin wach.
Die Geschichte geht mir durch den Kopf.
Und ich nehm meine Bibel zur Hand.
Das Schwert, das mir zum Sieg verhelfen soll.
Ein täglicher Kampf.
6.00 Uhr.
Zeit zum aufstehen.
Ich stelle den Alarm ab.
Und anstatt aufzustehen, kehre ich mich um.
Vielleicht ist mein Gedächnis schon ziemlich wach, und ich fange an, mit Gott zu sprechen.
Denn das wäre das erste in meinem Tagesablauf.
Vielleicht bin ich auch zu Müde, und ich schlummere gleich wieder ein.
Nach zehn Minuten geht mein Alarm wieder ab.
Das gleiche. Alarm abstellen. Umdrehen. Weiterschlafen.
Und das wieder. Und wieder. Und wieder.
Das nächste mal schaue ich auf die Uhr.
7.00 Uhr.
Zeit zum aufstehen.
Und einmal mehr ist meine Zeit mit Gott dahin geflossen. Nun ja.
Dahin geschlafen.
Und ich sitze in meinem Auto.
Einmal mehr frustriert über mich selbst.
Einmal mehr gehen mir die selben Sätze wieder durch den Kopf.
Einmal mehr habe ich keinen Satz in der Bibel gelesen.
Einmal mehr habe ich kaum mehr zu Gott gesagt heute Morgen als nötig.
Kaum mehr als das, was mich gerade am meisten beschäftigt.
Wenn man mich nach meiner morgendlichen Routine fragt, wäre der obige Ablauf wohl eher angebracht als irgendetwas anderes.
Dies ist allerdings nicht die Routine, die ich wahrscheinlich jemandem erzählen würde.
Denn ich liebe Jesus.
Ich möchte Zeit mit ihm verbringen. Ich tue es nicht, weil ich finde ich muss.
Ich will.
Und trotzdem tue ich es nicht.
Und das alles kommt einem so bekannt vor, nicht?!
Ich errinnere mich an eine Geschichte in der Bibel.
Kurz bevor das grösste Geschenk aller Zeiten gemacht wird.
Wir befinden uns vor der Stadt Jerusalem, am so genannten Ölberg. Im Garten Gethsemane.
Da ist Jesus, kurz vor seiner Verhaftung.
Er hat Angst. Er braucht Zeit.
So geht er von seinen Jüngern weg um mit Seinem Vater zu reden.
Seine Jüngern sollen mit Ihm wachen und beten.
Und Jesus geht und Jesus kommt.
Und findet sie schlafend.
Schlafend!
Wie viele male habe ich diese Geschichte schon gelesen.
Wie viele male habe ich diese Geschichte gelesen und mir meinen Teil dazu gedacht.
Sie konnten nicht mal eine Stunde wach bleiben.
Eine Stunde.
6.00 Uhr.
...
7.00 Uhr.
Eine Stunde.
Ich bin wie die Jünger.
Ich bin ein Jünger.
Ich liebe Jesus.
Und trotzdem schlafe ich.
Und nach all dem geht Jesus hin.
Gefangenschaft. Verspottung. Gewalt.
Eine Krone aus Dornen. Ein Gewand. Ein Kreuz.
Und das grösste Geschenk wurde mir gebracht.
Das grösste Wunder vollbracht.
Er ist gestorben.
Er ist auferstanden.
Und meine Schwachheit wird perfekt durch seine Stärke.
Und wieder schrillt mein Alarm mich wach.
6.00 Uhr.
Ich bin wach.
Die Geschichte geht mir durch den Kopf.
Und ich nehm meine Bibel zur Hand.
Das Schwert, das mir zum Sieg verhelfen soll.
Ein täglicher Kampf.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Das MaryProject
Vielleicht geht es dir gleich wie mir.
Vielleicht gehörst du auch zu den Leuten, die ohne ihre Agenda nicht auskommen.
Die nicht mehr wissen, wo man nächste Woche hin muss, sollte das Handy mal kaputt gehen.
Die eine ganze Liste von Dingen haben, die noch gemacht werden müssen. Und diese Liste wird nie kleiner.
Mir geht es so. Oder zumindest fühlt es sich etwa so an.
Und vielleicht geht es dir ähnlich wie mir. Oder vielleicht fühlt es sich auch für dich so an.
Martha in der Bibel ging es ebenso. Auch sie war beschäftigt, hatte eins am anderen zu tun, um Jesus und seine Jünger bewirten zu können.
Wollte nur das Beste vom Besten auftischen.
Wollte ihr Bestes geben.
Und die ganze Zeit fühle ich mit Martha mit.
Ich will auch mein Bestes geben.
Auch ich würde nur das Beste vom Besten auftischen wollen.
Und da ist noch Maria. Maria, die nichts besseres zu tun hat, als Jesu zu Füssen zu sitzen und ihm zuzuhören.
Das ist nicht fair! Ich arbeite hier eine Liste ab und sie sitzt dort und geniesst die Gesellschaft.
Ich kann mitfühlen. Martha findet das nicht gerecht.
Und sie geht hin.
Stellt sich vor Jesus hin. Unterbricht die Gesellschaft. Kriegt die Aufmerksamkeit . . . und will nur eines wissen:
Da ist's raus. Da kommt die Gerechtigkeit.
Maria soll aufstehen und die Männer bedienen. Soll sich die Hände schmutzig machen.
Doch trotz all meinem Gerechtigkeitssinn kommt nun nicht die Antwort, die ich erwartet hätte.
Maria darf sitzen bleiben. Sie hat sogar das Gute gewählt. Die bessere Entscheidung getroffen.
Während ich mich abmühe, darf meine Schwester dort sitzen und zuhören.
Und Jesus wertet dies als besser!
Und ich denke zurück an meine Agenda, meine Liste von Dingen die noch getan werden müssen.
Und wenn ich Martha wäre, und ich ihm dieselbe Fragen stellen würde, was würde er zu mir sagen?
Würde er mir sagen, dass Maria die bessere Entscheidung getroffen hat?
Und langsam . . . ganz langsam, realisiere ich:
Ich bin Martha.
Beschäftigt mit Dienen. Eine Liste von Dingen zu tun.
Ich sorge mich und ich bin beunruhigt durch viele Dinge.
Ich bin Martha.
Und Jesus sagt es ganz klar:
Und deshalb will ich mich hinsetzten, an diesem Ort, wo Frieden und Stille über allem herrschen.
Wo Jesus zu mir reden kann. Wo ich mit ihm sprechen kann.
Jesu Füsse.
Und so schreibe ich, um genau an diesen Ort zu kommen. Um zu hören und zu reden und zu lernen.
Einen Ort, über den Johannes der Täufer schon sagte, er sei nicht würdig, der Riemen seiner Sandalen zu öffnen.
Jesu Füsse.
Und ich geh hin und sitze dort. Und ich höre und lese und rede und lerne und schreibe.
Und ich lass Martha hinter mir, um wenigstens teilweise das Gute zu wählen.
Und das ist das MaryProject.
Vielleicht gehörst du auch zu den Leuten, die ohne ihre Agenda nicht auskommen.
Die nicht mehr wissen, wo man nächste Woche hin muss, sollte das Handy mal kaputt gehen.
Die eine ganze Liste von Dingen haben, die noch gemacht werden müssen. Und diese Liste wird nie kleiner.
Mir geht es so. Oder zumindest fühlt es sich etwa so an.
Und vielleicht geht es dir ähnlich wie mir. Oder vielleicht fühlt es sich auch für dich so an.
Martha in der Bibel ging es ebenso. Auch sie war beschäftigt, hatte eins am anderen zu tun, um Jesus und seine Jünger bewirten zu können.
Wollte nur das Beste vom Besten auftischen.
Wollte ihr Bestes geben.
Und die ganze Zeit fühle ich mit Martha mit.
Ich will auch mein Bestes geben.
Auch ich würde nur das Beste vom Besten auftischen wollen.
Und da ist noch Maria. Maria, die nichts besseres zu tun hat, als Jesu zu Füssen zu sitzen und ihm zuzuhören.
Das ist nicht fair! Ich arbeite hier eine Liste ab und sie sitzt dort und geniesst die Gesellschaft.
Ich kann mitfühlen. Martha findet das nicht gerecht.
Und sie geht hin.
Stellt sich vor Jesus hin. Unterbricht die Gesellschaft. Kriegt die Aufmerksamkeit . . . und will nur eines wissen:
Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! (Lukas 10, 40b)
Da ist's raus. Da kommt die Gerechtigkeit.
Maria soll aufstehen und die Männer bedienen. Soll sich die Hände schmutzig machen.
Doch trotz all meinem Gerechtigkeitssinn kommt nun nicht die Antwort, die ich erwartet hätte.
Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird. (Lukas 10, 41b + 42
Maria darf sitzen bleiben. Sie hat sogar das Gute gewählt. Die bessere Entscheidung getroffen.
Während ich mich abmühe, darf meine Schwester dort sitzen und zuhören.
Und Jesus wertet dies als besser!
Und ich denke zurück an meine Agenda, meine Liste von Dingen die noch getan werden müssen.
Und wenn ich Martha wäre, und ich ihm dieselbe Fragen stellen würde, was würde er zu mir sagen?
Würde er mir sagen, dass Maria die bessere Entscheidung getroffen hat?
Und langsam . . . ganz langsam, realisiere ich:
Ich bin Martha.
Beschäftigt mit Dienen. Eine Liste von Dingen zu tun.
Ich sorge mich und ich bin beunruhigt durch viele Dinge.
Ich bin Martha.
Und Jesus sagt es ganz klar:
Maria aber hat das gute Teil gewählt.Und deshalb will auch ich das gute Teil wählen.
Und deshalb will ich mich hinsetzten, an diesem Ort, wo Frieden und Stille über allem herrschen.
Wo Jesus zu mir reden kann. Wo ich mit ihm sprechen kann.
Jesu Füsse.
Und so schreibe ich, um genau an diesen Ort zu kommen. Um zu hören und zu reden und zu lernen.
Einen Ort, über den Johannes der Täufer schon sagte, er sei nicht würdig, der Riemen seiner Sandalen zu öffnen.
Jesu Füsse.
Und ich geh hin und sitze dort. Und ich höre und lese und rede und lerne und schreibe.
Und ich lass Martha hinter mir, um wenigstens teilweise das Gute zu wählen.
Und das ist das MaryProject.
Abonnieren
Posts (Atom)