Montag, 17. Februar 2014

Montag Morgen

Montag Morgen.

Ein weiterer Montag Morgen.

Ein neuer Tag.

Der Beginn einer neuen Woche.

Müde mache ich mich auf den Weg zur Arbeit.

Ich gehe durch die morgendliche Routine.

Ich setze mich ins Auto und drehe im Halbschlaf den Schlüssel.

Ich fahre los.

Hange meinen Gedanken nach in der Stille des Morgens.

Reihe mich ein in die Schlange von Autos auf der Strasse.

Jeder macht sich auf.

Irgendwo hin.

Jeder macht sich nach einem weiteren, vergangenen Wochenende in eine weitere Woche auf.

Jeder geht seinem Alltag nach.

Ich bin eine von den vielen, die dieser Alltagsroutine nach gehen.

Und je länger ich fahre, desto weiter weg komme ich von meinem Zuhause.

Und ich fahre um eine Kurve und da ist es.

Diese morgendliche Herrlichkeit.

Die Sonne, die mir mit ihren goldenen Strahlen direkt ins Gesicht scheint.

Die weissen Wolken, die dieses Gold widerspiegelt.

Die die Welt in ein herrliches Gold taucht.

Die einem das Gesicht plötzlich warm werden lassen.

Und all die Autos rund herum fahren noch immer ihrem Ziel entgegen.

Ich bin noch immer in der Reihe von Autos, die ihrem Alltag nachgehen.

Doch ich werde mitten in diesem Morgenrausch an etwas ganz Wichtiges erinnert:

Gottes Gnade ist jeden Morgen neu.

Ich werde diesen Morgen mit Seiner Gnade überschüttet, damit ich singen und fröhlich sein kann bis ans Ende meiner Tage. (Psalm 90, 14)

Und an diesem Morgen hat mir Gott ein Stück dieser Gnade gegeben.

Eine Offenbarung seiner Herrlichkeit.

Einen Blick in seine unglaubliche Schöpfung.

Eine wunderbare Zeichnung seiner Hand.

Und kein Maler hätte diese Szene besser festhalten können.

Nicht die beste Kamera hätte die Wärme abblitzen können, die ich an dem Morgen au meinem Gesicht gespürt habe.

Und von meinem Gesicht fliesst es direkt ins Herz.

Und so gehe ich zur Arbeit. In meinen Alltag. Mit einem warmen Herz.

Eine Wärme, die ich bete, dass sie lange bleibt.

Jedoch eine Wärme, die ich wahrscheinlich nicht lange spüren werde.

Eine Wärme, die mich Gottes Gnade an diesem Morgen hat sehen lassen.

Eine Wärme, die meine Menschlichkeit schon bald vergisst.

Aber für wenigstens eine Stunde halte ich fest an dieser Gnade.

Und gehe mit einem warmen Herzen in den Tag.

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